In der Bibliothek und in Hamburg. Queens of the Stone Age waren toll, obwohl das Konzert definitiv zu kurz war. Jetzt ist es zu spät für ein Review und es bleibt die Erkenntnis, dass sich Menschen ändern und man sich nicht mehr viel zu sagen hat. Soll vorkommen. Ansonsten kann es gut sein, dass mein Blog noch bis Ende Oktober tot sein wird. Meine BA-Arbeit erstickt jegliche Schreiblust im Keim. Ich schlage mich also weiter mit Venus, Amor und manchmal Cupido rum. Auch im wirklichen Leben. Schön wenn man sich von der eigenen BA-Arbeit verarscht fühlt.
Horrorpops – Private Hall Of Shame
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Heute Abend fahre ich also endlich nach Hamburg. Auch wenn die Seminararbeit noch nicht ganz fertig ist. Ein Tapetenwechsel ist dringend nötig, mir fällt hier allmählich die Decke auf den Kopf. Morgen Abend sehe ich dann auch endlich Queens of the Stone Age. Ich musste lange warten. Entweder wurde das Konzert abgesagt (Greenfield 05) oder ich brach mir einen Tag vorher fast das Bein (Hurricane 07). Nun denn, ich freu mich und ein Review wird es wohl auch geben.
Ich liebe diesen Song. ♥
Young, dumb, don’t see a problem / Bloodshot, Stare like a hoodlum /Simple as this I’m in love with the risk /I know what I’ve done, but tell me what did I miss /So, please don’t save something /Waste not, save nothing /Lose the halo, No need to resist /A lick of the lips & my grip on your hips.
Sick, Sick, Sick /Don’t resist /Sick, Sick, Sick /Don’t resist,
First thing we succumb to /Shall erase and undo days of unrelease /If there’s no police /Then race to slip into whatever fits you /Make something, make someone /Beg on a knee baby, baby please /Pout your bottom lip, while crackin the whip/ You know what we want is /Candy to cum too.
Sick, Sick, Sick /Don’t resist /Sick, Sick, Sick /Don’t resist /Sick, Sick, Sick /Don’t resist/Sick, Sick, Sick /Don’t resist,
Eternal eclipse in the teeth of the risk /The tounge is a twist in perpetual bliss /Forever midnight forever midnight…,
Sick, Sick, Sick /Don’t resist /Sick, Sick, Sick/Don’t resist,(I’m gonna change,I don’t wanna change) /Sick, Sick, Sick /Don’t resist /Sick, Sick, Sick /Don’t resist.
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Ich wollte das Parfüm schon ewig und nun steht es endlich bei mir im Badezimmer.♥. Für irgendwas muss ich das Geld ja ausgeben, das ich beim Schulhausputzen und Sich-fast-einen-Bruch-Heben verdient habe. Aber sonst läuft es nicht mit diesen Chancen. Ich hätte die Chance gehabt, rechtzeitig mit meiner Seminararbeit zu beginnen und jetzt vor meiner Reise nach Hamburg entspannt im Bett liegen zu können. Stattdessen brösele ich den Text im Schneckentempo auf das virtuelle weisse Blatt, obwohl mir das Thema vertraut ist. Eigentlich geht es nur darum, den Ansatz einer allegorischen Gesamtkonzeption in Heinrich Wittenwilers Der Ring zu kritisieren und dies anhand ausgewählter Textstellen zu verdeutlichen. Spiritualis fornicatio ist der Titel der Habilitationsschrift von Eckart Conrad Lutz, in der er diesen Ansatz vertritt. Spiritualis fornicatio – Die geistige Unzucht. Als wolle sich Lutz für meinen Groll gegen seine manchmal etwas sehr verwirrend abgefasste Arbeit rächen, piesackt er mich mit dieser Titelwahl. Die Hurerei im Geiste ist im Moment nämlich das einzige worauf sich meine Beziehung zu diesem ‘Mann wie eine Katze’ beschränkt. Zwar bin ich mittlerweile froh, dass aus unserem Treffen dieses Wochenende nichts geworden ist, denn im Moment bin ich ja mit Tippen und Kaffeetrinken völlig ausgelastet. Aber… der Versuch den Herrn mit Nichtbeachtung zu strafen, scheiterte genauso kläglich wie der Versuch meine erhängt im Keller vorgefundene Motivation wiederzubeleben. Gestern: 10 SMS. Mit fortschreitender Uhrzeit dann auch immer mehr Richtung spiritualis fornicatio gehend. Wenn ich also nicht damit rechne überhaupt noch was von einem Mann zu hören, dann und nur dann scheint er sich gar nicht oft genug melden zu können. Verstehe ich nicht, muss ich ja auch nicht. Manchmal frage ich mich schon, warum ich eigentlich immer nur die schwierigen Männer will. Männer die intelligent und gutaussehend sind, aber immer so verdammt bockig, störrisch und freiheitsliebend. Liegt vielleicht daran, dass ich selber gar nicht so anders nämlich beziehungsgestört bin… Aber diese rein textbasierte Kommunikation geht mir langsam auf den Geist, schliesslich ist die luxuria eine meiner bevorzugten Todsünden.
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“Wow, e huere geili Chatz!” – heisst es oftmals unter Männern, wenn das testosterongesteuerte Auge eine attraktive Frau erblickt. Diese Ausdrucksweise stellt kein Problem dar, denn das weibliche Vokabular ist nicht viel einfallsreicher. Das wahre Problem liegt vielmehr darin, dass sich zumindest meine Männer wie Katzen benehmen. Katzen sind wunderbare Tiere, denn nichts ist schöner, als zu wissen, dass zu Hause jemand wartet, der einen mit einem zufriedenen Schnurren begrüsst. Aber Katzen kratzen auch stundenlang an der Tür, nur um dann auf dem Absatz kehrt zu machen, wenn der entnervte Mensch endlich die Tür öffnet. Katzen sitzen neben dem Laptop und nutzen jede Gelegenheit um auf die Tastatur zu trampeln, die Sicht auf den Bildschirm zu versperren und um überhaupt dafür zu sorgen, dass man sich nur, ausschliesslich und allein ihnen widmet. Bis ein Mann zu Hause auf einen mich wartet, dauert es noch ewig bleibt auch er gerne vor offenen Türen stehen, denn schliesslich ist die Tür ja offen. Wie Katzen an einem Sommertag sonnen Männer sich in der Aufmerksamkeit, die im Falle meines Katers vor allem durch ständigen SMS Kontakt vermittelt wird. Möchte man das schöne, stolze Mistvieh Wesen aber dazu bewegen, sich zu zeigen, so stellen sich dem Katzensprung aber plötzlich Dinge wie zu lange Zugfahrten oder vor allem Festivals im Wallis (die noch v i e l weiter weg sind…) in den Weg. Natürlich möchte mann aber die Aufmerksamkeit nicht missen, und meldet sich trotzdem gerne abends, wenn ich gerade über einer Seminararbeit brüte, nur um dann charmant wieder in der Dunkelheit zu verschwinden. Einer Katze im Sinne von Felis silvestris catus verzeiht frau aber alles, denn ein Blick in diese Augen genügt um den ganzen Ärger zu vergessen. Mein Der Kater hat auch wunderschöne Augen, aber die werden ihm nichts nützen, denn vorerst werden sie nur eine aus Nichtbeachtung bestehende Tür anblinzeln.

